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Sport1 News
  • Doppel-Schock: Bayern in Sorge um Müller und Hummels

    Der FC Bayern hat den 1:0-Sieg beim Hamburger SV teuer bezahlt. Neben Thomas Müller droht nun auch noch Mats Hummels verletzt auszufallen.

    Nach Informationen der Bild zog sich Hummels einen Kapselriss im Sprunggelenk zu. Ein Einsatz des Abwehrspielers im DFB-Pokal-Zweitrundenduell am Mittwoch bei RB Leipzig (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) ist in Gefahr.

    Sicher gegen den Vizemeister passen muss Müller. Beim 28-Jährigen wurde laut Bild bei einer MRT-Untersuchung am Sonntag ein Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel diagnostiziert. Seine Ausfallzeit soll bis zu sechs Wochen betragen.

    Müller fehlt in beiden Leipzig-Spielen

    Der Weltmeister muss damit auf jeden Fall auch im Liga-Spiel gegen Leipzig am Samstag (18.30 Uhr im LIVETICKER) passen, zudem droht nun ein Ausfall in den vorentscheidenden Gruppenspielen der Champions League.

    "Das wäre nicht gut, wenn Thomas jetzt ausfällt", hatte Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach dem Hamburg-Spiel noch gesagt. Müller hatte bei seinem Kurzeinsatz das Siegtor durch Corentin Tolisso in der 52. Minute vorbereitet - und sich anschließend bei einem Hackentrick verletzt.

    "Ich wollte den Ball mit der Hacke zurücklegen, dabei ist es passiert", schilderte Müller die Szene.

    Ein kleiner Trost für den Rekordmeister: Javi Martinez trainierte nach seiner Schulterverletzung am Sonntag wieder voll mit der Mannschaft.

    Leipzig ebenfalls mit Verletzungssorgen

    Auch Bayerns Mittwochgegner Leipzig hat mit Verletzungsproblemen zu kämpfen.

    Wie Trainer Ralph Hasenhüttl am Sonntag nach dem Auslaufen sagte, steht hinter den Einsätzen von Bruma (Oberschenkelverhärtung) und Stefan Ilsanker (Zehenprobleme) ein Fragezeichen.



  • Strunz: Bayerns Mannschaft ist nicht gefestigt

    Hallo Fußball-Freunde,

    Beim 1:0-Sieg über den HSV sind die Probleme des FC Bayern München auch unter Jupp Heynckes deutlicher sichtbar geworden.

    Dass Heynckes nun rotiert hat, machte sich stark bemerkbar: Das Spiel war viel zu langsam angelegt, die Mannschaft war in sich nicht gefestigt, es gab Abstimmungsprobleme vor allem im Mittelfeld.

    In der Besetzung aus dem Freiburg-Spiel ging das alles besser, aber man muss da ehrlich sein: Ob Freiburg, Hamburg oder auch Celtic Glasgow, das sind alles nicht die Maßstäbe - bei allem Respekt vor den jeweiligen Teams.

    In den beiden anstehenden Spielen gegen RB Leipzig und in den Wochen darauf werden die Bayern anders gefordert werden, da wird man sehen, wo sie wirklich stehen.

    Ich kann gut nachvollziehen, dass Heynckes nach jedem Spiel auch seine Unzufriedenheit geäußert hat. Bayern muss sich für die kommenden Aufgaben deutlich steigern.

    An Borussia Dortmund kann man derzeit gut sehen, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen, wenn eine Mannschaft anders gefordert ist.

    Gegen starke Mannschaften hat der BVB vor allem defensiv eklatante Schwächen, die RB Leipzig und Real Madrid extrem aufgezeigt haben. Wenn Trainer Peter Bosz das nicht abstellt, nützt die ganze Offensivpower nichts.

    In Frankfurt ist Dortmund nun auch ein Patzer passiert, auch da war das Defensivverhalten eine Katastrophe, bei beiden Mannschaften.

    Die Wechsel von Bosz während der Partie sind jetzt schon mehrfach kritisiert worden, ich habe sie auch nicht verstanden.

    Mit Shinji Kagawa ist der BVB noch offensiver ausgerichtet, seine Einwechselung war für mich ein Signal, noch mehr aufs dritte Tor zu gehen - was für mich unnötig war.

    Es ging nach hinten los.

    Bis demnächst
    Euer Thomas Strunz

    Ex-Nationalspieler Thomas Strunz ist als Experte im CHECK24 Doppelpass tätig und wechselt sich in dieser Saison bei der sonntäglichen Doppelpass-Kolumne mit Marcel Reif und Armin Veh ab.



  • Ekel-Eklat! Hertha-Fans bespucken Freiburgs Schuster

    Widerliche Szene während des Bundesliga-Duells zwischen dem SC Freiburg und Hertha BSC (1:1): Berliner Anhänger bewarfen und bespuckten Julian Schuster, als der für die Breisgauer einen Eckball vor dem Gäste-Block ausführen will (36.).

    Zunächst wurde der Freiburger Kapitän offenbar von einem Ultra mit einem Megaphone gestört. Weil danach auch Gegenstände flogen, brach Schuster die Ausführung des Standards ab und beschwerte sich bei Schiedsrichter Guido Winkmann.

    Damit nicht genug: Beim zweiten Versuch bespucken die Berliner den Freiburger Routinier, der abermals abbrach und dem Referee Speichel an seinem linken Ohr und an seiner Wange zeigte.

    Bemerkenswert: Mannschaftskollege Christian Günter wischte Schuster die Spucke mit seinem Trikot ab. Am Ende nahm die Ausführung des Eckballs fast drei Minuten und mehr als eine Ermahnung der Berliner durch den Stadionsprecher in Anspruch.

    "Ich habe mir beim Eckball relativ viel Zeit gelassen. Man kann vieles zu mir sagen, das ist mir relativ egal. Wenn gespuckt wird, dann geht es aber einen Tick zu weit. Das sollte man nicht machen", kommentierte Schuster hinterher die Szene. 



  • Streich kritisiert Zuschauer-Pfiffe

    Trainer Christian Streich vom Bundesligisten SC Freiburg hat nach dem 1:1 (0:0) am Sonntag im Punktspiel gegen Hertha BSC die Ungeduld der eigenen Zuschauer scharf kritisiert.

    "Wenn wir 45 Minuten Scheiße kicken und dann nochmal 45 Minuten, dann können sie uns und auch mich auspfeifen. Aber nicht schon nach drei Minuten", sagte der Coach.

    Während der Partie waren auf der Haupttribüne mehrmals Pfiffe laut geworden, weil sich die Freiburger Abwehrspieler über längere Zeit die Bälle zugespielt hatten.

    "Es waren nur ein paar Zuschauer. Aber das ist nicht gut. Unsere Jungs dahinten sind 20 Jahre alt, die kommen dann unter Druck", sagte Streich: "Die brauchen Ruhe, um die Lücke zu finden."



  • Ego-Trip! Nagelsmann watscht Kramaric ab

    Nach dem 1:1 (0:0) durch den Last-Minute-Ausgleich bei den Remis-Königen des VfL Wolfsburg wurde bei der TSG Hoffenheim Klartext gesprochen.

    "Wir müssen das Ego beiseite schieben und vor dem Tor eiskalt werden", sagte Kerem Demirbay, der die TSG in der 73. Minute per Foulelfmeter in Führung gebracht hatte.

    Damit war ein Spieler gemeint, der sich auch den Unmut von Coach Julian Nagelsmann zuzog: Andrej Kramaric, der in einer Szene anstatt auf Sandro Wagner zu passen, lieber selber abschloss. 

    Nagelsmann watscht Kamaric öffentlich ab

    Nagelsmann war nach dem Spiel mächtig angefressen.

    "Er hat seine Kopfwäsche schon gekriegt", raunzte der 30-Jährige. "Ein Spieler mit der Qualität sieht Sandro, also muss er den Ball auch quer spielen. Ich will ihn nicht öffentlich kritisieren, aber das weiß er selber. Er muss den ball quer legen."

    Auf die Frage, ob sich Kramaric in der Kabine einsichtig zeigte, polterte Nagelsmann weiter: "Ich erwarte keine Antwort. Er hat sich das anzuhören und dann kann er gerne morgen etwas zur Mannschaft sagen." 

    Auch Wagner schaute in der Szene fassungslos zu Nagelsmann, anstatt mit Kamaric zu reden. "Sandro ist ein Vollblut-Stürmer und er will Tore schießen, wenn es möglich ist", so Nagelsmann. "Und es wäre heute möglich gewesen."

    Seine Analyse fiel entsprechend aus: "Wir waren extrem überlegen trotz der Belastung, die wir haben. Vor allem in der zweiten Halbzeit war das ein sehr dominanter Auftritt, da hat Wolfsburg nur einen Abschluss gehabt. Wir müssen vorher das Spiel entscheiden. Wir haben einmal egoistisch abgeschlossen und deshalb ist es nur ein Punkt."

    Demirbay findet deutliche Worte

    Demirbay, bester Hoffenheimer auf dem Platz, fand nach dem Spiel ebenfalls deutliche Worte: "Uns fehlt ein Stück Cleverness. Wir spielen so gut nach vorne, müssen aber einfach abgewichster werden."

    Der Torschütze ärgerte sich, "dass wir das Spiel am Ende so aus der Hand geben und zwei Punkte liegen lassen. Ein Sieg wäre verdient gewesen, aber wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. In der ersten Halbzeit hätten wir schon 1:0 oder 2:0 führen müssen, aber wir haben so viele Konter-Situationen nicht gut ausgespielt." 

    Uduokhai gleicht in der Nachspielzeit aus

    Stattdessen gelang den "Wölfen" durch Felix Uduokhai (90.+1) der späte Ausgleich, im fünften Spiel unter Trainer Martin Schmidt gab es ein Unentschieden für Wolfsburg. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

    Die größte Wolfsburger Chance in der ersten Halbzeit vergab Maximilian Arnold. Der U21-Europameister scheiterte in der elften Minute per Foulelfmeter nach Videobeweis am Hoffenheimer Torhüter Oliver Baumann, der mit dem Fuß abwehren konnte. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

    Der Keeper war auch bei einem Freistoß von Daniel Didavi (37.) zur Stelle, 60 Sekunden später traf Divock Origi das Lattenkreuz. (Tabelle der Bundesliga)    

    Gomez feiert Comeback

    Ab der 70. Minute feierte VfL-Torjäger Mario Gomez nach langer Verletzungspause sein Comeback vor heimischer Kulisse. Doch der Routinier fand keine Bindung zu seinen Mitspielern, drei Minuten nach seiner Einwechslung fiel das 0:1.    

    Beide Mannschaften sind schon am Mittwoch in der zweiten Runde des DFB-Pokals erneut gefordert.

    Wolfsburg empfängt Bundesliga-Aufsteiger Hannover 96 um 18.30 Uhr zum Niedersachsen-Derby, ab 20.45 Uhr müssen die Hoffenheimer beim sieglosen Tabellenvorletzten Werder Bremen antreten.  



  • Nach Remis in Köln: Luft für Nouri wird dünner

    Kein Sieger, zwei Verlierer: Der 1. FC Köln und Werder Bremen haben im Kellerduell der Bundesliga den so dringend benötigten Befreiungsschlag verpasst und sich in einem ganz schwachen Spiel 0:0 getrennt.

    Vor allem für Werder-Coach Alexander Nouri wird die Luft jetzt immer dünner.

    "Alex wird am Sonntag gegen Augsburg auf der Bank sitzen. Wir sind nach wie vor überzeugt von ihm", sagte Werder-Manager Frank Baumann zwar nach dem Spiel, räumte zugleich aber auch ein: "Zwölf Spiele nicht gewonnen, das macht etwas mit der Mannschaft, das macht etwas mit dem Trainer und das macht etwas mit dem Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer."

    Nouri selbst flüchtete sich in Durchhalteparolen: "Natürlich sind wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Wir haben gefightet, einer war für den anderen da. Das ist die Basis. Jetzt müssen wir weiter arbeiten und das Erfolgserlebnis erzwingen."

    Stöger: Rücktritt "wäre schwachsinnig"

    Bremen steht mit fünf Zählern kaum besser als der FC da, der nun zwei Pünktchen auf dem Konto hat. In einem extrem zerfahrenen Spiel war der FC dem Sieg näher als die Gäste, offenbarte aber wieder einmal seine großen Defizite im Torabschluss. (Die Tabelle der Bundesliga)

    "Das war heute nicht Fisch, nicht Fleisch. Damit kannst du nichts anfangen", sagte Peter Stöger nach dem Spiel.  

    Eine Trainerdiskussion wird es in Köln trotz des erneuten Dämpfers aber nach wie vor nicht geben. "Ich kann und werde auch nie den Platz räumen, wenn ich nicht weiß, dass es eine zweite und ideale Lösung für diesen Klub gibt", betonte Stöger: "Alles andere wäre schwachsinnig und egoistisch."

    Der Ärger bei Stöger war groß, denn seinen Kölner wäre um ein Haar ein Befreiungsschlag geglückt. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

    Pizarro-Ersatz lässt Riesenchance liegen

    In der 86. Minute vergab Sehrou Guirassy die Riesenchance zum Sieg aus kürzester Distanz kläglich, als er den Ball zwei Meter vor dem leeren Bremer Tor noch neben den Pfosten bugsierte, auf der Gegenseite klärte Konstantin Rausch noch einmal auf der Linie (90.).

    "Wir hauen uns die Dinger im Moment selbst von der Linie, erleben nur Extreme. Letztes Jahr haben wir aus nichts zwei Tore gemacht, dieses Jahr machen wir bei zwei Riesendingern keinen rein", haderte Kölns Abwehrspieler Dominic Maroh.

    Mit zwei Kopfbällen (6., 9.) und einem Distanzschuss (13.) hatte sich Guirassy schon früh eingebracht. Der Angreifer sollte eigentlich gar nicht von Beginn an spielen, doch der Ex-Bremer Claudio Pizarro verletzte sich beim Aufwärmen. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

    "Wir haben es uns heute zum Teil selbst schwer gemacht, hatten genug Chancen. Wenn du diese Chancen nicht nutzt, ist es schwierig, uns fehlt einfach die Ruhe vor dem Tor", sagte Stöger, lobte aber: "Wenn ich sehe, was diese Mannschaft abliefert, ist das ein Zeichen, dass wir gerne zusammenarbeiten. Es heißt: Weitermachen, weitermachen. Die Jungs sind total willig und giftig, das zu korrigieren, was wir in der Anfangsphase der Meisterschaft nicht gut gelöst haben."

    Wenig Tempo und Präzision

    Beim zuvor letzten Spiel der beiden Teams im Mai war es ein Duell um den Europapokal-Platz gewesen - diesmal ging es um extrem wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Es wurde deutlich, weshalb die Mannschaften so schlecht in diese Saison gestartet sind. (Das Spiel im LIVETICKER zum Nachlesen)

    Auf beiden Seiten fehlte es an Tempo und Präzision, dennoch war Köln noch die etwas aktivere Mannschaft. Die völlig verunsicherten Bremer verloren häufig den Ball im Spielaufbau und brachten sich so selbst in Bedrängnis.

    Nach der Pause kam Bremen etwas besser ins Spiel. Maximilian Eggestein tauchte plötzlich frei vor dem Kölner Tor auf, schoss aber deutlich vorbei. Auf der anderen Seite scheiterte der auffällige Leonardo Bittencourt an Werder-Keeper Jiri Pavlenka (55.).

    Köln erhöhte den Druck, rannte aber zu hektisch an. Zum Glück für Nouri und Bremen. 



  • "Er hat Eier!" Hertha-Coach lobt Kalou für Elfer-Mut

    Salomon Kalou avancierte mit einer irren Elfmeter-Show zum herausragenden Akteur - und bekam von seinem Coach Pal Dardai ein großes Lob für seine Nervenstärke. 

    Doch Hertha BSC schlittert endgültig in die Ergebniskrise und kommt nicht vom Fleck.

    Die Berliner kamen am neunten Spieltag der Bundesliga in einer Partie mit gleich drei Strafstößen nicht über ein 1:1 (0:0) beim SC Freiburg hinaus. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

    Damit wartet die Hertha, die sich am Donnerstag in der Europa League beim ukrainischen Außenseiter Sorja Lugansk (1:2) blamiert hatte, seit sechs Pflichtspielen auf einen Sieg. (Die Tabelle der Bundesliga)

    Janik Haberer traf per Foulelfmeter (52.) für die Freiburger (acht Punkte), die seit neun Heimspielen ungeschlagen sind. Dagegen haben die Berliner (zehn Zahler) immer noch keinen Auswärtssieg in der laufenden Saison geholt.

    Das lag vor allem an Kalou, der einen Foulelfmeter über das Tor schoss (77.). Kurz darauf machte es der Ivorer vom Punkt dann aber besser (81.) - der Strafstoß wurde nach Videobeweis gegeben. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

    Kalou beim zweiten Mal eiskalt - Dardai lobt

    "Beim ersten Mal habe ich zu fest geschossen, beim zweiten aus dem Fehler gelernt und den Treffer gemacht", sagte der 32-Jährige: "Ich hatte keine Angst, weil ich es besser machen wollte."

    "Natürlich bin ich zufrieden, die Mannschaft hat gute Bereitschaft gezeigt", sagte Dardai bei Sky: "Viele Spieler sind unerfahren, wir sind ein Ausbildungsverein. Da gehört so etwas zur Entwicklung."

    Für Kalou hielt Herthas Trainer ein Sonderlob bereit, nach dem Fehlschuss den Mut aufgebracht zu haben, noch mal vom Punkt anzutreten: "Nach dem ersten Elfmeter habe ich zu unserem Manager gesagt, dass wir vielleicht verhext sind. Aber Salomon hat die Eier, dass er den zweiten auch macht. Ich habe aber nicht zugeguckt, weil das sehr schwierig war. Da war eine lange Pause dazwischen. Aber er ist ein guter Schütze. Das hat er eiskalt gemacht."

    Hertha beginnt stürmisch 

    Vor 23.800 Zuschauern im Schwarzwaldstadion hätten die Gäste bereits in der vierten Minute in Führung gehen können. Kapitän Vedad Ibisevic und Kalou vergaben innerhalb weniger Sekunden zwei gute Möglichkeiten.

    Auf der Gegenseite war es Marco Terrazino, der mit einem Distanzschuss für Gefahr sorgte (11.). In dieser Phase hatten die Freiburger mehr Ballbesitz. Die Berliner setzten auf eine stabile Defensive und schnelle Gegenstöße.

    Freiburgs Haberer vergibt Führung

    Beide Konzepte gingen zunächst nicht auf, das Spiel war Mitte der ersten Hälfte ein ziemlicher Langweiler. In den Strafräumen passierte so gut wie nichts, die Abwehrreihen hatten alles im Griff.

    Drei Tage vor ihren Partien im DFB-Pokal (Hertha gegen den 1. FC Köln, Freiburg gegen Dynamo Dresden) boten beide Mannschaften über lange Zeit nur Magerkost.

    Das änderte sich erst gegen Ende der ersten Hälfte. Nach starker Vorarbeit Terrazinos hatte Haberer die große Möglichkeit zur SC-Führung, der Berliner Karim Rekik rettete in höchster Not (34.).

    Nur wenige Sekunden später hätte der Freiburger Außenverteidiger Christian Günter fast aus der Distanz getroffen (35.). Kurz vor der Pause vergab Pascal Stenzel - erneut nach Vorarbeit Terrazinos (45.).

    Hertha-Fans bespucken SC-Kapitän Schuster

    Unschöne Szene noch vor der Pause (36.): Berliner Anhänger bewarfen und bespuckten SC-Kapitän Julian Schuster, als der für die Breisgauer einen Eckball vor dem Gäste-Block ausführen will (36.).

    Herthas Trainer Pal Dardai reagierte auf die durchwachsene Vorstellung seiner Mannschaft und brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit Davie Selke für Ibisevic. 

    Die Maßnahme brachte erst einmal nicht den gewünschten Erfolg - im Gegenteil.

    Kalou bügelt Fehlschuss wieder aus  

    Nach einem Foul von Niklas Stark an Günter zeigte Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) auf den Elfmeterpunkt. Video-Assistent Felix Brych (München) bestätigte die Entscheidung. Haberer verwandelte souverän.

    In der 69. Minute hätte Haberer fast für die Vorentscheidung gesorgt. Der Offensivspieler war nach einem Patzer des Berliner Torwarts Rune Jarstein zur Stelle, Jarstein machte seinen Fehler mit einer starken Parade aber umgehend wieder gut.

    Danach hatte der SC weitere gute Möglichkeiten auf den zweiten Treffer. In den Minuten danach ging es hoch her. Kurz vor Schluss traf Freiburgs Kapitän Julian Schuster per Freistoß die Latte (90.). 



  • "Bartras Foul schlimmer": Gisdol legt im Rot-Zoff nach

    Gideon Jung hat im Topspiel gegen den FC Bayern (0:1) den ersten Platzverweis seiner Bundesliga-Karriere kassiert - und damit für eine der am meisten diskutierten Szenen des Spieltags gesorgt.

    HSV-Trainer Markus Gisdol legte am Sonntag nach dem Auslaufen auch noch einmal nach.

    "Ich finde nach wie vor, dass man die Rote Karte nicht geben muss", befand er: "Wenn man es vergleicht mit dem Foul von Dortmunds Marc Bartra, das vielleicht schlimmer war: Er hat Gelb bekommen, Gideon Rot. Da ist für mich die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben."

    Gisdol: Sperre für Jung wäre "absoluter Witz"

    Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler des Hamburger SV sah in seinem 57. Ligaspiel kurz vor der Pause für eine Grätsche gegen Kingsley Coman von Schiedsrichter Marco Fritz die Rote Karte.

    Allein schon das Ausmaß der Debatte darüber ist für Gisdol Beleg, dass diese Rote Karte so klar nicht gewesen sein könne: "Ich sehe, wie viele Leute jetzt diskutieren, das sagt doch schon alles. Ich muss doch überlegen, bevor ich so eine gravierende Entscheidung treffe, die das Spiel so verändert. Es wäre für alle besser gewesen wäre, wenn sie nicht gekommen wäre, vor allem für uns."

    Eine Sperre für Jung empfände Gisdol als "absoluten Witz".

    Völler im CHECK24 Doppelpass: Kein Bayern-Bonus

    Die Hamburger protestierten schon am Samstag vehement gegen die Entscheidung, Übeltäter Jung wollte zunächst nicht in die Kabine gehen. "Hummels oder Boateng hätten für die Szene keine Rote Karte gesehen", wütete sein Teamkollege Dennis Diekmeier nach dem Spiel.

    Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 erntete er dafür Widerspruch.

    "Ich glaube nicht, dass Hummels oder Boateng nicht Rot bekommen hätten", sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler: "Es ist die Frage, wer ist Schiedsrichter, wer ist Video-Assistent. Ich habe meine Meinung je nach Kameraposition dreimal geändert." Völlers Schätzung: "Von zehn Schiedsrichtern hätten fünf Rot gegeben."

    Klarer sahen es die SPORT1-Experten Thomas Strunz und Bernd Heynemann. "Jung trifft ihn am Sprunggelenk, die Rote Karte passt, es war rohes Spiel, dazu auch ein taktisches Foul", befand der langjährige Schirdsrichter Heynemann. Strunz stimmte zu: "Jung nimmt in Kauf, dass er ihn verletzt."

    Bruchhagen amüsiert über Experte Strunz

    Der später im Doppelpass zugeschaltete HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen stellte diese Ansicht in Frage - mit einem ironischen Augenzwinkern: "Ich bin verwundert über Thomas Strunz, der hundertfach in der selben Art hinter den Stürmern hergestiefelt ist."

    Bruchhagen selbst wich der Frage nach der Berechtigung des Platzverweises aus: "Wir haben verloren und haben das hinzunehmen, da brauchen wir nicht über den See rudern."

    Jung: "Für mich keine klare Rote Karte"

    Jung selbst hatte nach der Partie bei Sky gesagt: "Ich kam von der Seite. In der Situation ist es eine 50:50-Entscheidung, aber ich habe keine Absicht, den Spieler zu verletzen."

    "Der Schiedsrichter hat meiner Meinung sehr hart entschieden. Das ist vielleicht vertretbar, aber für mich ist es keine klare Rote Karte."

    Dagegen meinte Bayern-Coach Jupp Heynckes: "Es ist schwer zu beurteilen, aber es war schon ein sehr hartes Einsteigen. Ich denke, das kann man mit Rot bestrafen, da hat aus meiner Sicht der Schiedsrichter nicht falsch gelegen."

    Coman konnte das Spiel nach dem harten Einsteigen des Hamburgers fortsetzen. Jung entschuldigte sich noch in der Halbzeitpause beim Franzosen.



  • "Weit entfernt von Panik": Bruchhagen stärkt Gisdol

    Sechs der letzten sieben Spiele in der Bundesliga verloren, auch die kämpferisch starke Leistung gegen den FC Bayern München am Ende ohne Ertrag: Der HSV befindet sich als Tabellen-15. mit nur sieben Punkten aus acht Spielen weiter in einer verfahrenen Lage.

    Vorstandschef Heribert Bruchhagen mahnt dennoch zur Ruhe und stärkt dem vor der Partie verstärkt in die Kritik geratenen Trainer Markus Gisdol den Rücken.

    "Wir wissen, dass wir viel tun müssen, um uns zu verbessern", sagte Bruchhagen am Sonntag im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1, kündigte aber weiter Zusammenhalt im Klub an. Die Frage nach Gisdol sei "ermüdend".

    Man sei weit davon entfernt, panisch zu werden oder zu resignieren. "Wir haben im vergangenen Jahr zeigen müssen, dass wir mit Geschlossenheit viel erreichen können", ergänzte der 69-Jährige.

    Frust wegen Roter Karte für Jung

    Frustriert zeigte sich Bruchhagen nach der 0:1-Pleite gegen die Bayern über die Rote Karte gegen Gideon Jung nach dessen Foul an Kingsley Coman - die den HSV merklich aus dem Konzept brachte und das Siegtor von Corentin Tolisso begünstigte.

    "International ist das nicht Rot", hielt er fest, wollte aber keine direkte Kritik am Schiedsrichter üben: "Wir haben verloren und haben das hinzunehmen, da brauchen wir nicht über den See rudern."

    Bruchhagen rechnet nicht mit einer Sperre von mehr als einem Spiel für den Defensivmann.




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