Sportverein Bilder
Einweihung Kunstrasen 24.JPG.jpg
Sportverein Statistik
Besucher: 9875401
Sportverein Online
Aktuell 1 Gast online

Sportnachrichten
Bundesliga
Alle News über die Fußball Bundesliga ?. Wir haben aktuelle Videos und Bilder, Tabellen, Statistiken, Torschützen und vieles mehr. Jetzt reinschauen!

Sport1 News
  • Aufstellungen: Bayern ohne drei Stars in Stuttgart

    Anpfiff zum Hinrunden-Abschluss der Bundesliga!

    Trainer Jupp Heynckes vom FC Bayern setzt beim Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) auf den wiedergenesen Ex-Stuttgarter Sven Ulreich im Tor. Mit Franck Ribery, Thomas Müller und David Alaba nehmen drei Stars zunächst auf der Bank Platz.

    SPORT1 zeigt die Aufstellungen des 17. Spieltags:

    Stuttgart - Bayern

    Stuttgart: Zieler - Pavard, Badstuber, Baumgartl - Beck, Ascacibar, Gentner, Aogo - Özcan, Terodde, Akolo.

    Bayern: Ulreich - Kimmich, Hummels, Boateng, Rafinha - Martinez, Vidal, Tolisso - James, Coman, Lewandowski.

    Frankfurt - Schalke

    Frankfurt: Hradecky - Salcedo, Russ, Falette, Willems - Fernandes Gacinovic, Wolf, Boateng - Rebic, Jovic.

    Schalke: Fährmann - Caligiuri, Naldo, Nastasic, Oczipka - Stambouli, Schöpf, Meyer - Harit, Konoplyanka, Burgstaller.

    Augsburg - Freiburg

    Augsburg: Hitz - Opare, Gouweleeuw, Hinteregger, Max - Baier, Khedira, Heller, Gregoritsch, Caiuby - Finnbogason.

    Freiburg: Schwolow - Kübler, Söyüncü, Koch, Günter - Höfler, Ravet, Haberer, Terrazzino - Petersen, Kleindienst.

    Bremen - Mainz

    Bremen: Pavlenka - Gebre Selassie, Bauer, Veljkovic, Moisander - Augustinsson, Bargfrede, M.Eggestein, Delaney, Kainz - Belfodil.

    Mainz: Zentner - Donati, Diallo, Balogun, Brosinski - Latza, Frei, De Blasis, Öztunali - Holtmann, Muto.

    Köln - Wolfsburg

    Köln: T.Horn - Sörensen, Mere, Heintz, J.Horn - Lehmann, Joji Özcan, Führich, Risa - Klünter.

    Wolfsburg: Casteels - Verhaegh, Bruma, Knoche, William - Guilavogui, Gerhardt, Malli, Didavi - Origi, Gomez.

    Topspiel am Abend: Stöger trifft auf Nagelsmann

    Für den neuen BVB-Trainer Peter Stöger wartet am späteren Abend eine richtige Bewährungsprobe. Borussia Dortmund empfängt die TSG Hoffenheim (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER). 

    Für den ehemaligen Köln-Coach ist es gleichzeitig die erste Partie vor heimischem Publikum. "Bisher habe ich hier den Trainingsplatz und mein Hotelzimmer gesehen", sagte der Österreicher vor der Begegnung. 

    Am vergangenen Dienstag feierte Stöger gegen den FSV Mainz ein gelungenes Debüt. Bei den 05ern gewannen die Schwarz-Gelben, nach einer Durststrecke von neun Pflichtspielen ohne Sieg, mit 2:0.

    Auf diese Leistung will der Nachfolger des geschassten Peter Bosz gegen Hoffenheim aufbauen: "Der Sieg im Rücken wird der Mannschaft ein positives Gefühl geben. Ich habe schon mit Köln gemerkt, dass es hier in diesem Stadion etwas besonderes ist. Ich freue mich schon wirklich drauf", so der 51-Jährige.



  • Podolski kritisiert Anfeindungen gegen Stöger

    Weltmeister Lukas Podolski hat Borussia Dortmunds neuen Trainer Peter Stöger in Schutz genommen. 

    "Es kann nicht sein, dass Peter Stöger wie ein Verbrecher dargestellt wird", schreibt die Köln-Ikone in seiner Bild-Kolumne.

    Einigen in der Fußballszene war es ein Dorn im Auge, dass Stöger nur eine Woche nach seiner Entlassung beim 1. FC Köln den Trainer-Job beim BVB angenommen hatte.

    Podolski kann die Kritik nicht nachvollziehen: "Es ist doch von Peter Stöger legitim, wenn der Vertrag mit dem 1. FC Köln gekündigt ist und der BVB anklopft, dass er sich die Sache überlegt."

    Podolski: "Würde es mir auch überlegen"

    Der 32-Jährige kann sich gut vorstellen, dass er in Stögers Fall genauso gehandelt hätte.

    "Wenn ich von meinem Verein freigestellt würde und fünf Tage später ein Angebot von einem anderen Klub bekäme, würde ich es mir doch auch überlegen", schreibt Podolski. 

    Die Hoffnung auf den Klassenerhalt des 1. FC Köln hat Podolski noch nicht aufgeben, obwohl die Kölner nach 16 Spielen erst drei Punkte auf dem Konto haben. 

    "Wenn sie heute gegen Wolfsburg gewinnen, sind noch nicht alle Messen gelesen. Die anderen sind nicht weit weg", macht Podolski den Kölner Fans Hoffnung.



  • Das Duell zwischen Peter Stöger und Julian Nagelsmann

    Die Redaktion von Tipp-Weltmeister.com hat die Partien zwischen Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim, Hannover 96 gegen Bayer Leverkusen. Und das Duell zwischen RB Leipzig und Hertha BSC aus Sportwetten-Sicht genauer unter die Lupe genommen.

    BVB zurück in der Erfolgsspur

    Brisantes Trainerduell in Dortmund: Peter Stöger (Borussia Dortmund) vs. Nagelsmann (TSG Hoffenheim). Der Coach der Sinsheimer soll ab dem Sommer angeblich das Ruder beim BVB übernehmen.

    Beide Fußballlehrer standen sich in dieser Hinrunde bereits gegenüber ? als Köln-Trainer musste Stöger gegen Nagelsmann vor heimischer Kulisse eine 0:3-Pleite gegen Hoffenheim einstecken. Im heutigen Duell ist die Elf des Österreichers mit Quoten von 1.50 allerdings favorisiert. Für einen Auswärtssieg winkt dagegen eine Quote von 6.00.

    Mit einem schwarz-gelben Heimerfolg würde der BVB an der TSG in der Tabelle vorbeiziehen. Vor eigenen Fans musste Dortmund gegen die Kraichgauer bei bislang neun Aufeinandertreffen erst eine Niederlage einstecken. 6 von 7 Duellen zwischen beiden Mannschaften endeten in Dortmund mit mindestens drei Toren.

    Auch zeigte sich die BVB-Defensive zuhause nicht allzu sattelfest: mindestens 2 Gegentore pro Partie musste Roman Bürki innerhalb der vergangenen 4 Heimspiele hinnehmen. Für einen Tipp auf "Mehr als 3.5 Tore" gibt es Quoten von 2.10 ? bei einem Einsatz von zehn Euro würde das eine Gewinnauszahlung von 21 Euro ausmachen.

    Werkself zu Gast beim Favoritenschreck

    Leverkusen ist nicht zu stoppen ? seit elf Spielen ist die Elf von Heiko Herrlich ungeschlagen. Die Mannschaft der Stunde könnte bei einem Auswärtssieg den zweiten Tabellenplatz erobern und zum Bayern-Jäger Nummer Eins avancieren.

    Die Chancen auf einen Dreier in Niedersachsen stehen gut: die letzten 4 Duelle entschied die Werkself für sich. Drei Mal blieb man dabei sogar ohne Gegentor. Hannovers Trainer Andre Breitenreiter feierte noch nie einen Sieg gegen Leverkusen.

    Doch aufgepasst: in der heimischen HDI-Arena gilt der Aufsteiger als Favoritenschreck ? die Top-Clubs Dortmund, Schalke sowie Hoffenheim wurden allesamt geschlagen. Für eine weitere norddeutsche Überraschung werden Quoten von 4.00 angeboten ? bei zehn Euro Wetteinsatz gäbe es bei einem 96-Triumph 40 Euro ausgezahlt.

    RB zuhause mit weißer Weste

    In der Vorsaison gewann RB Leipzig beide Partien gegen Hertha. Im Olympiastadion feierte man einen 4:1-Erfolg und vor eigenen Fans holte man ein 2:0. Die Leipziger sind in der Hinrunde zuhause noch ungeschlagen. Die Berliner holten auf fremden Boden in sieben Spielen erst einen Sieg. Für einen Handicap-Sieg (0:1) der Leipziger darf sich über Quoten von 2.55 gefreut werden.



  • "Bodenlose Frechheit": Eberl geht auf eigene Fans los

    Eigentlich hatte Borussia Mönchengladbach nach dem 3:1-Sieg über den Hamburger SV und dem zwischenzeitlichen Sprung auf Platz vier nur Grund zur Freude.

    Doch Sportdirektor Max Eberl war nach der Partie stinksauer. Wütend schoss er gegen die eigenen Fans - in einem bemerkenswerten Auftritt, der auch für eine Menge Gesprächsstoff sorgen dürfte, wenn Eberl am Sonntag ab 11 Uhr zu Gast im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 sein wird.

    "Solche Arschlöcher. Diese Fans - so ein Scheißdreck", polterte Eberl nach Abpfiff, als er in die Kabine stürmte. 

    Der Auslöser: Einige Anhänger der Gladbacher pfiffen, nachdem der 18-Jährige Mikael Cuisance einen Rückpass spielte. Manager Eberl sprang bereits da von der Bank auf und zeigte dem Publikum den "Scheibenwischer"

    Eberl verurteilt Pfiffe: "Bodenlose Frechheit"

    Nach der Partie machte er dann seinem Ärger Luft.

    "Ich finde es eine bodenlose Frechheit, dass es Pfiffe gibt, wenn wir einen Rückpass spielen", schimpfte Eberl: "Hier wird ehrlich Fußball gespielt, es wird mit jungen Spielern gearbeitet, mit zwei 18-Jährigen im Mittelfeld, und es wird gepfiffen, als wenn wir zurückliegen bei einem Spielstand von 1:1 ? dafür habe ich kein Verständnis. Es geht mir so auf den Sack. Dann sollen sie zu Bayern München oder PSG gehen"

    Eberl redete sich regelrecht in Rage: "Ich weiß nicht, was diese Fans wollen. Vielleicht müsste man sie mal fragen, was sie wollen. Sie sollen uns einfach Fußball spielen lassen. Wir sind ein Team, das Fußball spielen möchte. Mal geht es gut, mal geht es nicht gut. Ich finde es enttäuschend, wenn da gepfiffen wird ? damit helfen sie dem Team nicht und dem Klub nicht. Das ist nicht mehr Borussia Mönchengladbach, wie ich es kenne. Ich rede nicht von der Nordkurve. Ich rede von den Zuschauern, die ab und an mal Fußball gucken wollen."

    Warnung vor falschen Erwartungen in Gladbach

    Eberl vermisst dabei auch die Würdigung der erfolgreichen Arbeit in den vergangenen Jahren. "Das ist der Mannschaft und dem Klub gegenüber, der sich acht Jahre den Arsch aufreißt, um mal gegen Barcelona spielen zu dürfen, eine Frechheit. Die sollen uns einfach Fußballspielen lassen", sagte der Sportdirektor.

    Er warnte vor "erhöhten Erwartungshaltungen, die in die falsche Richtung gehen. Das kann uns erschlagen".

    Auch Gladbachs Trainer Dieter Hecking hat absolut kein Verständnis für die Pfiffe.

    "Ich finde es unglücklich von einzelnen Fans, die ihre Unruhe dann kundtun. Das hilft überhaupt nicht, weil sie auch wissen, welche Personalprobleme wir haben und wir über weite Strecken ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Da habe ich dann ein bisschen Unverständnis für", sagte Hecking bei Eurosport.

    Auch Offensivspieler Thorgan Hazard kritisierte den eigenen Anhang deutlich: "Schade, dass die Fans uns nicht helfen. Wir hatten heute zwei 18-Jährige im Mittelfeld, da muss man auch mal Geduld haben."



  • Nach Wut-Auftritt gegen eigene Fans: Eberl im Doppelpass

    Am Freitagabend attackierte er die eigenen Fans, am Sonntagmorgen stellt er sich den Fragen, die der bemerkenswerte Auftritt auslöst.

    Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, ist ab 11 Uhr zu Gast im CHECK24 Doppelpass (LIVE im TV auf SPORT1), zusammen mit Michael Reschke, dem Sportvorstand des VfB Stuttgart.

    Max Eberl verärgert über Gladbach-Fans

    Eberl konnte sich am Freitag über ein 3:1 gegen den Hamburger SV freuen, Pfiffe der eigenen Anhänger gegen die Mannschaft verhagelten ihm allerdings die Laune.

    "Solche Arschlöcher. Diese Fans - so ein Scheißdreck", polterte Eberl nach Abpfiff, als er in die Kabine stürmte. Der Auslöser: Einige Anhänger der Gladbacher pfiffen, nachdem der 18-Jährige Mikael Cuisance einen Rückpass spielte. Manager Eberl sprang bereits da von der Bank auf und zeigte dem Publikum den "Scheibenwischer".

    Nach der Partie machte er dann seinem Ärger Luft. "Ich finde es eine bodenlose Frechheit, dass es Pfiffe gibt, wenn wir einen Rückpass spielen", schimpfte Eberl: "Hier wird ehrlich Fußball gespielt, es wird mit jungen Spielern gearbeitet, mit zwei 18-Jährigen im Mittelfeld, und es wird gepfiffen, als wenn wir zurückliegen bei einem Spielstand von 1:1 ? dafür habe ich kein Verständnis. Es geht mir so auf den Sack. Dann sollen sie zu Bayern München oder PSG gehen."

    Strunz und Reif diskutieren mit

    Moderator Thomas Helmer wird darüber und über die weiteren Brennpunkte der Liga mit Eberl und Reschke diskutieren.

    Mit dabei im Hilton Munich Airport Hotel sind die SPORT1-Experten Thomas Strunz und Marcel Reif sowie Alfred Draxler (Chefkolumnist Bild und Berater der Chefredaktion) und Waldemar Hartmann (Moderator und Buchautor).

    Co-Moderatorin des beliebtesten Fußballtalks Deutschlands ist Ruth Hofmann. Der CHECK24 Doppelpass wird am Sonntag neben der Ausstrahlung im Free-TV auf SPORT1 auch komplett via Facebook LIVE zu sehen sein und lässt sich zudem LIVE via SPORT1.fm verfolgen.



  • Gisdol redet sich nach nächster HSV-Pleite in Rage

    Wieder phasenweise gut gespielt, am Ende dennoch ohne Erfolg: Trainer Markus Gisdol ist nach dem vierten sieglosen Spiel des Hamburger SV der Geduldsfaden gerissen.

    Auf die Frage, was sich sein Team für die streckenweise ansprechende Leistung bei der 1:3-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach kaufen könne, antwortete Gisdol bei Eurosport schmallippig: "Nichts."

    Gisdol: "Machen uns die Spiele selber kaputt"

    Nach den ersten zehn Minuten sei sein Team gut im Spiel gewesen, begann Gisdol seine Analyse, "aber ich habe keine Lust mehr, das so zu erzählen. Ganz ehrlich! Woche für Woche spielen wir anständig und machen uns die Spiele dann selber kaputt. Dann holst du gar keine Punkte. 15 Punkte in der Hinrunde sind viel zu wenig."

    Einmal in Fahrt, war der 48-Jährige kaum zu bremsen.

    "Wir loben uns hinterher immer selber und finden, das ist ganz gut gewesen. Aber ich mache das intern schon länger nicht mehr. Nach außen kann man manchmal Dinge schönreden und ein bisschen erzählen. Intern ist es sowieso etwas anderes", wetterte Gisdol und legte nach: "Mir geht es total auf den Keks, solche Spiele herzuschenken und hinterher nichts zu haben."

    Individuelle Fehler sorgen für Frust

    Der HSV-Coach haderte vor allem mit den individuellen Fehlern vor den beiden Gegentoren von Raffael (74., 79.) im zweiten Durchgang, die sein Team letztlich um einen Punktgewinn brachten.

    Gladbachs Manager Max Eberl am Sonntag ab 11 Uhr im CHECK 24 Doppelpass LIVE im TV auf SPORT1

    "Wenn du gegen eine Offensive wie Gladbach solche Fehler machst, ist das ein Tor. Wir selber machen aber aus solchen Chancen keine Tore", brachte es Gisdol auf den Punkt.

    "Wir bringen uns durch gravierendste Fehler um den Erfolg, das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Hinserie", sagte HSV-Boss Heribert Bruchhagen im ZDF - gab sich aber zuversichtlich: "Das werden wir in der Rückrunde abstellen, da bin ich mir sicher."

    Auch Andre Hahn, der mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich die Hoffnungen auf einen Punktgewinn genährt hatte (53.), zog ein ernüchterndes Fazit.

    Hahn: "Müssen enger zusammenrücken"

    "Wir haben in vielen Spielen gut gespielt, aber gegen gewisse Mannschaften die Punkte nicht geholt, obwohl wir gute Spiele gemacht haben. Wir müssen vorne und hinten konsequenter sein, als Team noch enger zusammenrücken, dann werden wir noch eine Menge Punkte holen. Denn wir haben eigentlich viele gute Spiele gezeigt", sagte Hahn zu SPORT1.

    Nichtsdestotrotz droht dem HSV ein Überwintern auf einem Abstiegsplatz. Der Bundesliga-Dino liegt als Tabellen-16. nur einen Punkt vor dem Nord-Rivalen Werder Bremen, der am Samstag gegen Mainz 05 (15.30 Uhr im LIVETICKER) spielt.

    "Ich ärgere mich unglaublich, dass wir heute hier nicht mindestens einen Punkt geholt haben. Wir werden die richtigen Schlüsse daraus ziehen", beendete Gisdol seine Wutrede.



  • "Gravierendste Fehler": HSV rutscht tiefer in die Krise

    Bundesliga-Dino Hamburger SV  droht erstmals seit elf Jahren auf einem Abstiegsplatz zu überwintern.

    Die seit dem zweiten Spieltag auswärts sieglose Mannschaft von Trainer Markus Gisdol unterlag bei Borussia Mönchengladbach zum Abschluss der Hinrunde mit 1:3 (0:1) und würde am Samstag bei einem Punktgewinn des Nordrivalen Werder Bremen gegen den FSV Mainz 05 auf Rang 17 abrutschen. Dort stand der HSV in der Winterpause zuletzt in der Saison 2006/07.

    Nach dem vierten sieglosen Spiel in Folge wurde bei den Hamburgern Tacheles geredet. 

    "Laden den Gegner ein"

    "Es war mehr drin. Wir haben die ersten zehn Minuten verschlafen. Nach dem Ausgleich waren wir eigentlich gut im Spiel, machen dann aber zu leichte Fehler und laden den Gegner dann zu Kontern ein", sagte HSV-Torschütze Andre Hahn zu SPORT1 und hofft auf eine Kehrtwende nach der Winterpause: "Wir halten ganz gut mit, müssen aber in der Rückrunde die Fehler abstellen."

    Trainer Gisdol redete sich bei Eurosport in Rage: "Mir geht es total auf den Keks, solche Spiele herzuschenken und hinterher nichts zu haben."(TICKER zum Nachlesen)

    Bruchhagen redet Klartext

    "Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. Wir bringen uns durch gravierendste Fehler um den Erfolg, das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Hinserie. Das werden wir in der Rückrunde abstellen, da bin ich mir sicher", bilanzierte ein sichtlich angefressener Heribert Bruchhagen im ZDF.

    Die Spieler nahm der HSV-Vorstandsboss in die Pflicht: "Jeder Spieler muss bessere Leistungen bringen. Immer wieder sind wir in Spielen auf Augenhöhe nicht konzentriert genug. Wir werden an diesen Defiziten arbeiten, dann werden wir den HSV der vergangenen Rückrunde sehen, da bin ich überzeugt"

    Gladbach liegt auf Europa-Kurs

    Gladbach verbesserte sich nach den Treffern von Thorgan Hazard (9.) und Raffael (74., 79.) zumindest vorübergehend auf Rang vier und blickt mit 28 Punkten auf eine gute erste Saisonhälfte zurück. Die Fohlen liegen auf Europacup-Kurs.

    Gisdol gönnte Shootingstar Jann-Fiete Arp eine Pause und wechselte den 17-Jährigen erst spät ein (80.), dafür stand Hahn erstmals seit Ende Oktober in der Startelf der Norddeutschen. Bei den Gastgebern kehrte Raffael nach der Niederlage beim SC Freiburg zurück in die Anfangsformation.

    Gladbachs Manager Max Eberl am Sonntag ab 11 Uhr im CHECK 24 Doppelpass LIVE im TV auf SPORT1

    Die Gladbacher begannen vor 51.409 Zuschauern im Borussia-Park extrem druckvoll  und belohnten sich in der neunten Minute als Hazard nach glänzender Vorarbeit von Lars Stindl und Raffael sein sechstes Saisontor erzielte.(DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

    Hahn verzichtet auf Jubel

    Der HSV wurde im Verlauf der Partie selbstbewusster und übernahm die Spielkontrolle. Bei einem Kopfball des Innenverteidigers Mergim Mavraj musste Nationalspieler Stindl für seinen geschlagenen Torhüter Yann Sommer per Kopf auf der Linie klären (18.).

    Gladbach verlegte sich auf Konter und wäre fast mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause gegangen. Youngster Mickael Cuisance traf mit einem Distanzschuss aber nur den Pfosten (38.).(DATEN: Alle Ergebnisse im Überblick)

    Nach Wiederanpfiff gelang Hahn der zwischenzeitliche Ausgleich für die Rothosen. Nach einem Ballverlust von Nico Elvedi im Mittelfeld und schönem Zuspiel von Aaron Hunt ließ Hahn seinem ehemaligen Mitspieler Sommer keine Chance. Auf einen ausgelassenen Jubel verzichtete der Ex-Borusse allerdings. 

    In der Schlussphase avancierte der Brasilianer Raffael mit seinen beiden Toren zum Matchwinner für die Fohlen-Elf.



  • Abitur vs. Bundesliga: HSV im Arp-Dilemma

    Im Eiltempo ist Jann-Fiete Arp beim Hamburger SV zum Hoffnungsträger aufgestiegen.

    Nach sechs Startelf-Einsätzen in Folge gönnte HSV-Trainer Markus Gisdol dem 17 Jahre jungen Offensivjuwel beim Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach eine Verschnaufpause - auch weil für den Abiturenten in dieser Woche wichtige Prüfungen auf dem Programm standen.

    Matthias Sammer nahm Arps Bankplatz zum Anlass, Kritik an der vermeintlichen Unvereinbarkeit von Schule und Profifußball zu üben.

    Sammer nimmt Schulen und Liga in die Pflicht

    "Dass wir im Jahr 2017 sind und das nicht hinbekommen, verstehe ich nicht", schimpfte Sammer bei Eurosport. "Für einen Jungen, der sich für so einen Weg entschieden hat, muss es Möglichkeiten geben, um das besser zu organisieren - auch wegen der Belastungen im körperlichen, fußballerischen uns psychischen Bereich."

    Der 50-Jährige sah dabei die Bundesliga und die Schulen gleichermaßen in der Verantwortung: "Die Bundesliga allein kannst du dafür nicht verantwortlich machen. Es gibt Vorgaben durch die Schulsysteme, um Ausnahmen zu genehmigen." Schulen müssten seiner Meinung nach "mehr Flexibilität an den Tag legen".

    Arps Gymnasium im Hamburger Stadtteil Langenhorn ist eine sogenannte "Partnerschule des Leistungssports" und als solche auch Kooperationspartner des HSV.

    Gisdol erklärt Pause für Arp

    Sein Trainer Gisdol führte die Nichtberücksichtigung des Stürmers in seiner Startelf daher auch weniger auf den Schulstress zurück.

    "Das ist keine Überraschung, wenn wir den Jungen in der englischen Woche auch mal draußen lassen", sagte Gisdol vor der Partie im ZDF. In der Schlussphase kam Arp als Joker zu seinem neunten Bundesligaeinsatz (80.), konnte die 1:3-Niederlage der Hamburger aber auch nicht mehr verhindern.

    Er wolle ihn nicht durch zu viele Einsätze in kurzer Zeit verheizen und "ihn dann auch ein Stück weit kaputt machen", ergänzte Gisdol: "Er hat vor ein paar Wochen noch in der U17 gespielt und jetzt soll er schon eine kurze englische Woche durchstehen. Das schafft er noch nicht."

    Auch Ex-Profi Sebastian Kehl konnte die Pause für Arp nachvollziehen. 

    "Er ist im Moment der Hoffnungsträger des HSV mit seiner jugendlichen Frische. Ich glaube, es ist richtig, ihm auch mal eine Pause zu gönnen mit dem Abiturstress. Ich finde es auch wichtig, ihm den richtigen Fokus zu geben", sagte Kehl im ZDF.



  • Hopp spricht Machtwort im Fall Nagelsmann

    Dietmar Hopp, Mehrheitseigner des Bundesligisten TSG Hoffenheim, hat einen vorzeitigen Wechsel des begehrten TSG-Trainers Julian Nagelsmann erneut ausgeschlossen.

    Allerdings ist sich der 77-Jährige auch bewusst, dass der Klub mittelfristig einen neuen Coach suchen muss. Insbesondere Hoffenheims Ligarivale Borussia Dortmund soll großes Interesse an Nagelsmann haben. 

    "Julian weiß, dass wir darauf bestehen, dass der Vertrag, den wir mit ihm geschlossen haben, erfüllt wird", sagte Hopp den Zeitungen der Funke-Mediengruppe - schränkte aber ein: "Ich mache mir keine Illusionen. Wenn er weiterhin so erfolgreich ist, können wir ihn nicht länger halten. Aber bis zum 30. Juni 2019 bleibt er in Hoffenheim."

    Zwar laufe Nagelsmanns Vertrag bis 2021, doch dieser beinhalte eine Ausstiegsklausel im Sommer 2019. Nach Ansicht von Hopp kommt ein Wechsel auch erst zu diesem Zeitpunkt in Frage.

    Hopp schwärmt von Wagner

    "Wir müssen langfristig einen Trainer aufbauen, der ihn halbwegs ersetzt. Das kann man nicht in einem halben Jahr", sagte Hopp: "Gespräche würde natürlich die Geschäftsführung und sportliche Leitung führen, aber ich wäre dann dabei und würde darauf bestehen, dass der Vertrag bis 2019 erfüllt wird."

    Ein möglicher Nachfolger könnte David Wagner sein, der beim englischen Erstliga-Aufsteiger Huddersfield Town sehr erfolgreich arbeitet. "David Wagner gefällt mir. Er war schon Trainer in Hoffenheim, wir kennen ihn", sagte Hopp.



  • Arp beim HSV nur auf der Bank - Herrmann zurück

    Nach zuletzt sechs Startelf-Einsätzen in Serie muss Youngster Jann-Fiete Arp beim Hamburger SV mal wieder mit einem Platz auf der Ersatzbank Vorlieb nehmen.

    Beim Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1) verzichtet HSV-Coach Markus Gisdol zunächst auf den 17-Jährigen. Dafür darf der Ex-Gladbacher Andre Hahn an alter Wirkungsstätte mal wieder von Beginn an ran. Wegen Oberschenkelproblemen muss Dennis Diekmeier kurzfristig passen.

    Trainer Dieter Hecking nimmt beim Gastgeber im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Freiburg vier Änderungen vor. Unter anderem feiert Patrick Herrmann nach überstandener Gesäßmuskelzerrung sein Comeback.

    Aufstellung:

    Gladbach: Sommer - Elvedi, Oxford, Vestergaard, Wendt - Ginter, Cuisance - Hazard, Herrmann - Stindl, Raffael

    Hamburg: Mathenia - Mavraj, Papadopoulos, van Drongelen - Sakai, Jung, Ekdal, Douglas Santos - Hahn, Hunt, Kostic

    Die Partie in Mönchengladbach hat für die Hamburger richtungweisenden Charakter. "Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen und die 18 Punkte erreichen", sagt Gisdol: "Dafür brauchen wir noch einmal eine optimale Leistung." Und vor allem Tore. 

    Doch genau daran hapert es ja, nach 16 Spielen haben die beiden "treffsichersten" HSV-Angreifer Jann-Fiete Arp und Filip Kostic lediglich zwei Tore erzielt. Bezeichnend: Michael Gregoritsch, der im Sommer zum FC Augsburg geschickt wurde, hat schon acht Treffer und drei Vorlagen auf dem Konto.

    Gut möglich, dass der HSV im Winter deshalb noch einmal auf Shoppingtour geht. "Das muss ich mal mit dem Jens Todt besprechen", sagt Gisdol, der Sportdirektor war zuletzt in Südamerika scouten. Doch zunächst einmal wollen die Hamburger gegen die Fohlen ihre "gefährliche Situation" entschärfen.

    "Natürlich besitzen die Gladbacher ein gutes Team, aber auch sie haben Schwankungen in ihren Leistungen", sagt Gisdol, der zu Weihnachten ganz sicher nicht auf einem Abstiegsplatz stehen möchte. (Der Spielplan der Bundesliga)

    So können Sie Gladbach - HSV LIVE verfolgen:

    TV: ZDF
    Livestream: ZDF.de
    LivetickerSPORT1.de




Uhrzeit in St. Blasien - MEZ
Loading Clock...
SV Aktivitäten in Kürze
November 2017
December 2017
January 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Woche 48 1 2 3
Woche 49 4 5 6 7 8 9 10
Woche 50 11 12 13 14 15 16 17
Woche 51 18 19 20 21 22 23 24
Woche 52 25 26 27 28 29 30 31
Fußball Nachrichten
 
© 2017 Sportverein St.Blasien 1920 e.V.
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.