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Tischtennis
Abschied Jürgen Maier PDF Drucken E-Mail

Abschied von Jürgen Maier – Tischtennis Sportverein St. Blasien 1920 e.V.

Die Welt des Tischtennisspielens birgt für Jürgen Maier vom Sportverein St. Blasien, 40 Jahre im Sportverein für die Abteilung Tischtennis verantwortlich, schon lange keine Geheimnisse mehr. Nach 60 Jahren als Sportler ist er ein alter Hase. Nun sagt er: "Es wird Zeit, dass ich aufhöre und auch das Amt des Abteilungsleiters, mein letztes sportliches Ehrenamt, an den Nagel hänge". Dirk Stockkamp ist sein Nachfolger.

Ich bin froh, dass ich einen Nachfolger gefunden habe", sagt der 77-jährige Jürgen Maier erleichtert, nicht ohne dankbar darauf hinzuweisen, dass er immer viele Helfer an seiner Seite hatte. Tischtennis war für ihn mehr als ein schneller Sport, kaum jemand kann auf einen ähnlich reichen Erfahrungsschatz zurückblicken. Strahlend zählt er auf: 38 Jahre behielt er als Schiedsrichter die Turniere im Auge, 31 Jahre war er stellvertretender Vorsitzender des Sportvereins. Darüber hinaus erhielt Maier die goldene Spielnadel für mehr als 60 Jahre als Tischtennisspieler und die bronzene Ehrennadel für besondere Verdienste im Tischtennissport. Die Verdienstnadel des Landes Baden-Württemberg fürs Ehrenamt schließlich krönte die Fülle seiner Einsätze für den Sport.

 

Vergnügt plaudert er dann über die guten alten Zeiten: Damals, in den Anfangszeiten, habe es noch die alte Reithalle gegeben, unten an der Landesstraße, in die man jederzeit hinein konnte. Der Vorteil sei gewesen, meint Maier, dass man dann viel mit der Mannschaft trainieren und deshalb gute Leistungen bringen konnte. Diese Halle habe zwar keine Heizung gehabt, erinnert er sich, doch meist war es draußen wärmer als innen, sodass man das Tor offen ließ und die Außentemperaturen den Ofen ersetzten. "Leider kann die Sporthalle hier nur einmal in der Woche benutzt werden und die zweieinhalb Stunden, um die Spieler zu fördern, sind zu wenig", sagt er bedauernd.

 

Seine Augen glänzen, als er davon berichtet, dass seine Mannschaft 1957 in die höchste südbadische Spielklasse aufstieg und es für ihn eine große Ehre gewesen sei, dass er als junger Spieler schon mitspielen durfte. Oder, als er von dem Erlebnis erzählt, dass er 1958 als Schiedsrichter ein deutsch-japanisches Spiel pfeifen durfte. Auch an die Teilnahme an der Senioren-Tischtennis-WM 2002 in Luzern, während der er zwar in der Vorrunde ausschied, aber vier Spiele spielte und davon zwei gewann, denkt er begeistert zurück. Einer seiner Gegner stammte aus Neuseeland, erzählt er.

 

Reaktion, Schnelligkeit und Mentalität an der Platte waren seine ständigen Begleiter, noch vor vier Jahren spielte er in der Mannschaft mit. Jetzt ist er glücklich, dass Dirk Stockkamp ihm die Verantwortung abnimmt und die Mannschaftsmeldungen, Spielverlegungen, Mannschaftsaufstellungen, Organisationen von Stadtmeisterschaft, Festen oder Weihnachtsfeiern nicht mehr in seinen Aufgabenbereich fallen.

 

In Zukunft wird es für ihn auch keine sportlichen Tischtennisbegegnungen mehr geben. "Es ist die Luft, die mir beim Spielen fehlt", verrät er. Als internationaler Schiedsrichter würde er weitermachen, aber ohne Englischkenntnisse ist da nichts drin, sagt er schulterzuckend. Nächstes Jahr wird er noch ein Spiel pfeifen, dann sei auch damit Schluss.

 
Jürgen Maier PDF Drucken E-Mail

Link - Jürgen Maier

Jürgen Maier, Abt.-Leiter TT 

Ganz klar - ohne Schiedsrichter läuft während eines Tischtennisturniers nichts. Der 76-jährige Jürgen Maier aus Oberkutterau ist schon viele Jahre einer von ihnen. Angefangen damit hatte er in seiner Jugend, um 1955, als sein Bruder – später südbadischer Meister, dann Bundesligaspieler – zu Wettkämpfen fuhr und Jürgen Maier dabei als Unparteiischer tätig wurde. Mittlerweile ist er seit 37 Jahren Verbandsschiedsrichter.

Auch der hiesige Tischtennisbetrieb liegt ihm sehr am Herzen. Im zarten Alter von zwölf Jahren beginnt er mit dem Tischtennisspielen im Verein. 1971 tritt er für 31 Jahre das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden an und übernimmt zusätzlich sechs Jahre später die Leitung Abteilung Tischtennis. Gut, dass er sich auf die Hilfe der Kollegen verlassen kann. "Die machen die Hauptarbeit", hebt er bescheiden hervor, "ich schau, dass alles funktioniert und gehe zu den Verbands- und Bezirkstagen".

Darüber hinaus wird er seit 1979 als Verbandsschiedsrichter bei Verbandsspielen und südbadischen Ranglistenturnieren eingesetzt. Sensibilisiert, vorausschauend und konsequent: Ein Schiedsrichter erfasst alles. "Wir haben zwar das Regelwerk, was jedoch letztendlich zählt, ist die genaue Beobachtung", fasst Maier zusammen. Es sind Spiele wie die deutschen Meisterschaften in Donaueschingen oder das Länderspiel gegen Japan, die ihm schon bald durch seinen wachen, aufmerksamen Schiedsrichtergeist Geschichten fürs Leben liefern.

 

Erst 1979, als jeder Verein einen Verbandsschiedsrichter stellen oder ansonsten mit Geldstrafen rechnen muss, macht er die Schiedsrichterprüfung und wird Verbandsschiedsrichter.

Ernst wird es für ihn und seine Kollegen an einem Einsatztag bereits vor dem ersten Ballwechsel. Dann geht es darum, die Gegebenheiten vor Ort zu prüfen. Maßgeblich ist da die sogenannte OSR-Checkliste. Hat der Tisch ein umrandetes Feld von mindestens sechs mal zwölf Metern? Stimmt die Raumtemperatur, ist der Boden rutschfest? Entspricht das eingesetzte Material wie der Tisch, das Netz oder die Bälle den Bestimmungen? Ist der Belag des Schlägers zugelassen? Möglich seien 500 verschiedene Beläge, betont Maier und verweist auf eine weitere dreiseitige Liste. Von alldem bekommen die Zuschauer selten etwas mit. Auch während der Begegnungen geschieht – abgesehen vom Anzeigen des Aufschlags, eines Punktgewinns oder dem eventuellen Aussprechen einer Verwarnung vieles unbemerkt.

"Vor kurzem habe ich an einem Nachmittag, aus Mangel an Schiedsrichter, an zwölf Spielen gezählt. Danach ist man erschöpft", erzählt der erfahrene Mann – und das alles für eine geringe Aufwandsentschädigung.

Seine Erfahrung als Spieler sammelte er schon als Kind, damals Zuhause noch an einer selbst gezimmerten Nut- und Federplatte. Die Begeisterung dehnte sich aus: 40 Jahre lang als Mannschaftsspieler im SV St. Blasien. "Ich habe bis vor drei Jahren aktiv Tischtennis gespielt, jetzt macht die Luft nicht mehr mit", bedauert der 76-Jährige. "Denn wenn sogar der Gegner dir die Bälle bringt, ist es Zeit aufzuhören", meint er schelmisch.

Unzählige Urkunden und Pokale hat der Vater von drei erwachsenen Kindern und Opa von sechs Enkelkindern als Spieler von den Tischtenniswettbewerben mitgebracht, doch sein Schatz an Erinnerungen ist ungleich höher.

Er ist etwa 64 Jahre alt, als er als Spieler an der Seniorenweltmeisterschaft in Luzern teilnimmt. Dabei erlebt er einen Wettbewerb mit 3000 Teilnehmern an 100 Tischen. "Die Atmosphäre war unbeschreiblich", schwärmt er und freut sich: Er habe sogar drei Spiele in der Vorrunde gewonnen.

Mitmachen könne da jeder, man müsse lediglich zwischen 40 und 100 Jahre alt sein, sogar eine 95-Jährige habe daran teilgenommen.

   Abteilung TT

 
TT-Stadtmeisterschaft 2016 PDF Drucken E-Mail

Die Sieger 2016

Sieger und Plazierte bei den Jugendlichen (von links):

Noah Weirauch, Johannes Kümper, Philipp Sahli, Konstantin Kretschmar, Sarah Weist, Niklas Baumgartner, Sellina Weist.

 

Bei den Stadt- und Vereinsmeisterschaften im Tischtennis, organisiert von der Abteilung Tischtennis des Sportvereins St. Blasien, gingen am Wochenende Kinder und Jugendliche – nicht nur aktive Tischtennisspieler – an den Start. Bei den Jugendlichen holte sich wie im Vorjahr Sarah Weist den Titel, sie wurde auch Damenmeisterin. Den Sieg bei den Herren trug Andreas Schuler davon.
Seit vielen Jahren lädt der Sportverein St. Blasien Anfang des Jahres nun schon zu den Stadt- und Vereinsmeisterschaften ein. So auch am Wochenende. Aktive, Passive ermittelten in unterschiedlichen Altersklassen ihre Meister im Einzel und Doppel. Organisiert wurde das Turnier in bewährter Weise von Andreas Schumacher, Rüdiger Kretschmar und Abteilungsleiter Jürgen Maier.
Am Samstag traten bei den Jugendlichen 15 Aktive und sechs Passive an. Gespielt wurde im Doppel-K.o.-System, um, so Schumacher, auch den schwächeren Spielern eine Chance zu geben. Zunächst wurde in einer Gruppenphase eine Setzliste ermittelt. Bei den weiteren Spielen schieden diejenigen, die ein Spiel verloren hatten, nicht gleich aus, sondern erhielten eine weitere Chance. Erst die zweite Niederlage bedingte das Ausscheiden.
Heiß umkämpft war das Endspiel um den Meistertitel im Einzel, das wie im Vorjahr Sarah Weist und Konstantin Kretschmar bestritten.
Sehenswerte Ballwechsel kennzeichneten das Spiel und wurden von den Zuschauern immer wieder mit Beifall bedacht. Letztendlich konnte Sarah Weist ihren Titel verteidigen. Dritter wurde Philipp Sahli.
Spannend war auch die Entscheidung im Doppel, das Konstantin Kretschmar und Niklas Baumgartner für sich entschieden. Auf die Plätze kamen Johannes Kümper und Philipp Sahli sowie Noah Weirauch und Selina Weist.
Bei den Passiven hatte Alexander Giessler die Nase vorn, er siegte vor Felix Schwarz und Maximilian Batt.
Am Sonntag traten 16 Aktive und sieben Hobbyspieler an. Bei den Aktiven wurde zunächst in vier Gruppen gespielt, die beiden Gruppenersten spielten im einfachen K.o.-System den Stadtmeister aus. Ein spannender Wettbewerb, denn vor der letzten Runde hatten noch vier Spieler eine Siegchance.
Stadtmeister wurde Andreas Schuler, er siegte vor Rüdiger Kretschmar und Dirk Stockkamp. Den Titel bei den Damen errang, wie schon am Vortag bei den Jugendlichen, Sarah Weist.
Die Hobbyspieler ermittelten in Spielen "jeder gegen jeden" den Sieger. Hier war Maximilian Kretschmar erfolgreich, er siegte vor Andreas Karcher und Gabor Lengyel.
Im Doppel traten Aktive und Passive gemeinsam an. Sieger und Platzierte: 1. Harald Fromm/Dirk Stockkamp, 2. Sarah Weist/Franz Höfler, 3. Johannes Weigel/Joachim Hanslik.
Die Sieger erhielten einen Pokal, die drei Erstplatzierten eine Urkunde. Alle Teilnehmer konnten Sachpreise mit nach Hause nehmen, die von Firmen aus der Region gespendet worden waren. Man sei, so Mitorganisator Schumacher, sehr dankbar für diese Unterstützung.
 
 
 
 
 
TT-Stadtmeisterschaften 2015 PDF Drucken E-Mail
Zu den Stadt- und Vereinsmeisterschaften hatte am Wochenende die Abteilung Tischtennis des Sportvereins St. Blasien eingeladen. Jugendliche, Aktive und Hobbyspieler ermittelten in ihren Klassen den Stadtmeister. Bei den Jugendlichen holte sich Sarah Weist den Titel, gemeinsam mit Paula Kümper siegte sie auch im Doppel.

 

Stadtmeisterschaften 2015 Jugend

 

Die Stadtmeisterschaften im Tischtennis des Sportvereins St. Blasien haben eine lange Tradition. Nachdem einer langjährigen Pause ermitteln die Tischtennisspieler aus der Raumschaft seit 2003 wieder einmal im Jahr den Stadtmeister. Organisiert wurde das diesjährige Turnier in bewährter Weise von Jürgen Maier, seit 37 Jahren Leiter der Tischtennisabteilung des Sportvereins, Andreas Schumacher, Rüdiger Kretschmar und Robert Riehl.

Am Samstag stand das Turnier der Kinder und Jugendlichen an. Waren es im vergangenen Jahr noch 30 Teilnehmer, gingen diesmal nur zwölf Jugendliche an den Start. Einer der Gründe für die geringe Teilnehmerzahl sei die Tatsache, dass viele der letztjährigen Turnierteilnehmer heuer bei den Erwachsenen mitspielten, sagte Andreas Schumacher.

 

Wie bei den Stadtmeisterschaften üblich, wurde im Doppel-K.-o.-System gespielt. Zunächst wurde in zwei Gruppen eine Setzliste ermittelt. Bei den weiteren Spielen schieden diejenigen, die ein Spiel verloren hatten, nicht gleich aus, sondern erhielten eine weitere Chance. Erst die zweite Niederlage bedingte das Ausscheiden. Man habe sich für dieses System entschieden, um auch schwächeren Spielern eine Chance zu geben, so Schumacher.

Eine klare Sache war das Endspiel im Doppel, das Sarah Weist und Paula Kümper gegen Konstantin Kretschmar und Niklas Baumgartner gewann. Den dritten Platz belegten Noah Weirauch und Tom Alex.

Spannend machten es Sarah Weist und Konstantin Kretschmar dagegen im Spiel um den Titel im Einzel, bei einigen Sätzen gab es ein äußerst knappes Ergebnis. Letztlich hatte die 14- jährige Sarah Weist aber auch hier die Nase vorn. Dritter wurde Niklas Baumgartner.

Am Sonntag traten 16 Aktive, darunter drei Damen und fünf Hobbyspieler an. Bei den Aktiven wurden zunächst vier Gruppen zu je vier Spielern gebildet, danach ging es im einfachen K.-o.-System weiter. Damen und Herren wurden gemeinsam gewertet, die beste Dame erhielt eine zusätzliche Auszeichnung. Bei den Doppeln spielten Aktive und Hobbyspieler gemeinsam, hier kam wieder das Doppel-K.-o.-System zur Anwendung.

Sieger und die beiden Sportler auf Platz zwei und drei wurden mit Pokalen und Medaillen ausgezeichnet, sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen erhielt jeder Teilnehmer einen Sachpreis. Pokale, Medaillen und Sachpreise wurden von örtlichen Firmen und Privaten gestiftet. Man sei den Sponsoren sehr dankbar, erklärte Schumacher, ohne sie könne das Turnier nicht in dieser Form durchgeführt werden. Über die Ergebnisse der Aktiven und Hobbyspieler werden wir noch berichten.

Bei den aktiven Herren siegte im Einzel Harald Fromm, Rüdiger Kretschmar und Dirk Stockkamp kamen auf die Plätze zwei und drei. Im Herrendoppel waren Harald Fromm und Dirk Stockkamp erfolgreich, die Plätze zwei und drei belegten Peter Zorzytzki und Wolfgang Rieple sowie Lothar Häfner und Johannes Weigel. In der Wertung der Hobbyspieler lag Waldemar Karcher vorn, er siegte vor Andreas Karcher und Maximilian Kretschmar. Bei den Damen hatte wie schon am Samstag bei der Jugend Sarah Weist die Nase vorn, auf den zweiten und dritten Platz kamen Paula Kümper und Selina Weist.

 

 
Die Abteilung PDF Drucken E-Mail

Die Abteilung Tischtennis

Der Tischtennissport hat in St. Blasien eine lange Tradition / Sportler aus der Domstadt waren auch in der Bundesliga erfolgreich.

Die Tischtennisspieler trainieren heute in der Sporthalle der Schule. Früher, so erinnern sich Jürgen Maier und Fritz Isele, trainierten die Spieler in einer nicht beheizten Reithalle.

Tischtennis hat in der Domstadt eine jahrzehntelange Tradition: 1946 wurde die Tischtennisabteilung des Sportvereins St. Blasien gegründet. In den 1950ger Jahren war die Herrenmannschaft erfolgreich, mit Klaus Maier feierte ein Spieler des Vereins auch deutschlandweit Erfolge. Jürgen Maier und Fritz Isele haben viele Erinnerungen an die alten Zeiten.

Nach der Gründung der Tischtennisabteilung des Sportvereins St. Blasien im Jahr 1946 wuchs das Interesse an dieser Sportart. Aufgrund verschiedener Schwierigkeiten wurde der Spielbetrieb jedoch drei Jahre später wieder eingestellt, konnte Anfang der 1950er Jahre aber wieder aufgenommen werden.

Zu dieser Zeit begannen auch Jürgen Maier und Fritz Isele mit dem Tischtennisspiel. Jürgen Maiers Bruder Klaus, der später der erfolgreichste Spieler des Vereins werden sollte, hatte Tischtennis im Rahmen eines Schüleraustauschs an der französischen Atlantikküste kennengelernt und war dann nach seiner Rückkehr der Tischtennisabteilung beigetreten. Und auch sein jüngerer Bruder begeisterte sich für diesen Sport.

 

Hunderte von Zuschauern kamen zu den Spielen


Damals trainierten die Spieler in der alten Reithalle, erinnern sich Jürgen Maier und Fritz Isele. Die Halle war jedoch nicht beheizbar, im Winter sei es drinnen oft kälter als draußen gewesen – dann sei die Tür offen gestanden, um die "Wärme" hereinzulassen. Die Temperatur hinderte die Jugendlichen aber nicht am Training. Gespielt wurde dann eben mit Handschuhen, erinnert sich Fritz Isele. Den wenigen zur Verfügung stehenden Bällen tat die Kälte dagegen nicht gut. Defekte Bälle wurden aber nicht weggeworfen, sondern Risse mit Nagellack repariert.

Die Tischtennisplatten bestanden aus Sperrholzplatten, die mit Nut und Feder zusammengefügt worden waren, wodurch kleine Rillen entstanden. Prallte ein Ball auf eine solche Rille, sprang er unkontrolliert durch die Gegend, was das Reaktionsvermögen trainiert habe, erinnert sich Jürgen Maier. Zwei Platten hatte man damals, an denen etwa 25 Jugendliche trainierten: An einer Platte übten zwei Spieler, an der anderen Platte wurde Rundlauf gespielt. Wer gewann, durfte als nächster ins Einzeltraining.

Gespielt habe man, da die Halle jederzeit zugänglich war, fast jeden Tag, erzählt Maier und Isele ergänzt schmunzelnd, er habe sogar manchmal das Training den Hausaufgaben vorgezogen. Auch sonntags wurde trainiert, vorausgesetzt, man ging vorher um 7.15 Uhr in die Kirche.

Auch an ein weiteres Detail erinnern sich die beiden: In einer abgetrennten Ecke der Reithalle stand ein alter Leichenwagen, der noch von Pferden gezogen werden musste. Verirrte sich ein Ball dorthin, wollte ihn keiner gerne holen.

Mit der Zeit kamen auch die Erfolge, 1954 stieg die Herrenmannschaft in die südbadische Oberliga auf. An das erste Spiel gegen Baden-Baden im alten Kursaal denkt Jürgen Maier heute noch zurück, denn er verkaufte damals die Karten – 400 Zuschauer waren gekommen. Die Spieler aus Baden-Baden seien wie die Stars dahergekommen, hätten sich aber mit einem Unentschieden gegen den Liganeuling zufriedengeben müssen, so Maier. Nachdem mehrere Spieler die Domstadt aus beruflichen Gründen verlassen hatten, stieg die Mannschaft 1957 wieder ab. In dieser Zeit nahmen auch eine Jugend- und eine Schülermannschaft am Spielbetrieb teil.

1967 folgte der Umzug in die neue Sporthalle, von nun an stand nur noch ein Abend in der Woche für das Training zur Verfügung.

Der erfolgreichste Spieler aus der Domstadt war Jürgen Maiers Bruder Klaus, der unter anderem zahlreiche regionale Titel, aber auch die Deutsche Hochschulmeisterschaft und zwei Titel bei den bayrischen Meisterschaften im Herrendoppel errang. Zudem spielte er in Milbertshofen in der Bundesliga.

Fritz Isele beendete seine sportliche Laufbahn vor zehn, Jürgen Maier erst vor drei Jahren. Beide waren lange Zeit auch im Vorstand tätig, Maier ist zudem seit 1977 Abteilungsleiter. Heute spielen zwei Herrenmannschaften des Vereins in der Bezirksklasse Oberrhein und der Kreisklasse B Oberrhein.

 

 

 

 

 
Vereins- und Stadtmeisterschaften PDF Drucken E-Mail
Die Ergebnisse der
Vereins- und Stadtmeisterschaften
St. Blasien im Tischtennis   
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Cool

 

 
Aufstieg PDF Drucken E-Mail

Erfolgreiche St. Blasier Tischtennisspieler

Über einen Riesenerfolg kann sich die erste Mannschaft der Tischtennisabteilung des SV St. Blasien freuen. Mit ihrem Spiel gegen den SV Wieslet am Samstag machten die St. Blasier Spieler in Wieslet ihren Aufstieg in die Bezirksliga klar. Entsprechend zünftig soll am kommenden Samstag nach dem letzten Heimspiel der Saison gefeiert werden. Der Spielausgang gegen den ESV Weil wird am Aufstieg in die Bezirksliga nichts mehr rütteln können.

BZ, 13.04.2010

Smile 

 

 
Stadt- und Vereinsmeisterschaften PDF Drucken E-Mail

Der Sportverein St. Blasien, Abteilung Tischtennis, führt seine diesjährige Stadt- und Verinsmeisterschaft für aktive und passive Spielerinnen und Spieler aller Altersklassen am 28. + 29.11.2009 in der Sporthalle der Fürstabt-Gerbert-Schule durch.

Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt; Urkunden und Sachpreise erhalten wie im vergangenen Jahr die drei Erstplazierten der jeweiligen Wettbewerbe (Einzel und Doppel).

  • Samstag, 28.11.2009 - Beginn: 13:00 Uhr (Hallenöffnung: 12:00 Uhr)
          Kinder und Jugendliche / aktiv und passiv (kein Startgeld)
  • Sonntag, 29.11.2009 - Beginn: 10:00 Uhr (Hallenöffnung: 09:00 Uhr)
          Damen und Herren / aktiv und passiv (Startgeld 3,-- EUR)

Um telefonische Voranmeldung wird gebeten unter 07672/1448

Wir wünschen allen Teilnehmern an diesem Wochenende viel Spass sowie faire und spannende Wettkämpfe und den Zuschauern gute Unterhaltung.

Das Veranstaltungsplakat können Sie auch im Downloadbereich herunderladen.

Ihre SV-Abteilung 

Tischtennis

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Stadtmeisterschaften 2007 PDF Drucken E-Mail

Lothar Häfner Stadtmeister 2007 . . .
 
Am 24. und 25. November 2007 fanden in der Turnhalle der Fürstabt-Gerbert-Schule die diesjährigen Stadtmeisterschaften im Tischtennis statt.

Auch dieses Jahr konnte sich die Tischtennisabteilung des SV St. Blasien über eine rege Teilnahme freuen! 33 Kinder und Jugendliche sowie 24 Herren trugen die Meisterschaften unter sich aus.

Spannende Spiele wurden ausgetragen und alle Sieger wurden vom Vorstandsvorsitzenden Bernd Rieple geehrt! 

 Pokale, Urkunden und Sachpreise – die von Gastronomie und der Geschäftswelt der Region gesponsert wurden - wurden verliehen! 

Für die gesponserten Preise ein recht herzliches Dankeschön!

Für das leibliche Wohl wurde wie jedes Jahr bestens gesorgt – auch hier ein herzliches Dankeschön an alle Helfer! 

Folgende Platzierungen wurden erreicht:

Mini´s:
1. Aylin Ugurlu
2. Sammy Schwarz,
3. Vanessa Finkbeiner

Jugend Passiv:
1. Julius Jehle
2. Tobias Zimmermann
3. Alex Beimursin

Jugend Aktiv:
1. Julius Jehle
2. Franz Höfler
3. Nikolai Hofmeier

Jugend Doppel:
1. Jehle / Mentz
2. Höfler / Hofmeier,
3. Kretzschmar / Schmidt

Herren Passiv:
1. Faller,
2. Popiolek,
3. Zimmermann 

Herren Passiv Doppel:
1. Popiolek / Faller
2. Gaukler / Gaukler
3. Müller / Falk

Herren Aktiv:
1. Lothar Häfner
2. Rüdiger Kretzschmar
3. Joachim Hanslick

Herren Doppel:
1. Kretzschmar / Hanslick
2. Maier / Schuler
3. Strittmatter / Jehle

Bilder sind in der Bildergalerie zu finden. 


Auf die nächsten Stadtmeisterschaften 2008 freut sich die Tischtennisabteilung des Sportverein St. Blasien.


 gez.

Abt. Tischtennis

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